Auktion: 5 Tage
Stand 17.03.2026
Das Gemälde kann als prominentes Beispiel der alpinen Landschaftsmalerei der Münchner Schule bezeichnet werden.
Zunächst als Dekorationsmaler autodidaktisch wirkend, wurde Feldhütter Schüler von Julius Lange (1817–1878), der für Ludwig II von Bayern wirkte. Auch ein Einfluss von Carl Spitzweg (1808–1885) und dessen Landschaften ist erkennbar. Seine Motive suchte er überwiegend in den Berglandschaften Bayerns, Tirols und der Schweiz. 1898 wurde er in Barcelona auf der internationalen Ausstellung mit der Goldmedaille geehrt. Abbildungen seiner Werke erschienen in den Zeitschriften Gartenlaube und Über Land und Meer.
Literatur:
Vgl. Horst Ludwig, Münchner Maler im 19. Jahrhundert, Bd. 1, München 1981, S. 329 f.
Vgl. Hyacinth Holland, Ferdinand Feldhütter, in: Ulrich Thieme (Hrsg.), Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 11, Leipzig 1915, S. 364–365.
A.R. (14702310) (11)