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Lot 248

JIFTACH UND SEINE TOCHTER

  • 114,0 x150,0cm
Schätzpreis:

€ 80.000 - 100.000

Auktion: 5 Tage

Stand 17.03.2026



Beigegeben ein Gutachten von Prof. Egidio Martini in Kopie.

„Was zu meiner Haustür heraus mir entgegen gehet, wenn ich mit Frieden wiederkomme von den Kindern Ammon, das soll des Herrn sein, und will‘s zum Brandopfer opfern“ (Ri 11,31), so gelobte der Heerführer gegen die Ammoniten und es war seine Tochter, die nach einer zweimonatigen vor ihr erbetenen Schonzeit den Tod findet.

Mit erschrockenem Blick sehen wir sie hier in der linken Bildhälfte, das einzige Kind des Jiftach, der mit rotem Umhang und einem Helm mit Federbusch, die gesamte rechte Bildhälfte einnimmt und das Gesicht der Tochter mit seiner rechten Hand unterfängt.

Nach anfänglichem Studium bei Alessandro Varotari (genannt Padovanino, 1588 – 1649), wandte er sich in seinem Stil besonders den Werken Tizians (1490 – 1576) und Giorgiones (1478 – 1510) zu. Diese und auch Carlo Saraceni (1579 – 1620) hatten Einfluss auf ihn, später auch der Maler Bernardo Strozzi (1581 – 1644). In den 1640er-Jahren gehörte er zu den führenden Malern religöser Themen in Venedig. Verheiratet war er mit der Tochter des Caravaggisten Nicolas Régnier (1590 – 1667). (1461011) (13)



Pietro della Vecchia,
1603 Vicenza – 1678 Venice

JEPHTHAH AND HIS DAUGTHER

Oil on canvas. Relined.
114 x 150 cm.

Accompanied by an expert’s report by Professor Egidio Martini, in copy.

Hampel Fine Art Auctions

Ort: Munich
  • Auktion : 26.03.2026 11:00 Uhr
  • Auktionsnummer: 147
  • Auktionsname: Spring Auction
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