Auktion: 5 Tage
Stand 17.03.2026
Rechts unten unleserlich signiert und datiert „98“.
Jeweils frei auf Unterlage, hinter Glas, in Holzrahmen.
Somboons Grafiken zeichnen sich durch das Spiel mit Linien in unterschiedlicher Konzentration aus. In der Serie „Mekong“ verdichtet er den Charakter des für seine Heimat zentralen Flusses zu einer abstrakten Bildsprache. Der Reduktion einer über vier Blätter geführten, kontinuierlichen Linie stehen vier rechteckige Verdichtungen gegenüber, die an Wasserwirbel erinnern und durch eine kontrollierte wie zugleich dynamische Linienführung bestimmt sind. Gerahmt beschrieben. Makelloser Zustand.
Somboon studierte in Bangkok und schloss 1979 sein Bildhauerstudium an der Kunstakademie München ab. Nach dem Studium wandte er sich der Zeichnung zu; 1982 Ausstellung im Lenbachhaus, München. Regelmäßige Ausstellungen in München, Thailand und den USA. 2017 Teilnahme am Thailändischen Pavillon der Biennale Venedig.
Provenienz:
Galerie Anaïs, München, 2000.
Privatsammlung, Deutschland. (1470081) (14)