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Lot 1091

LANDSCHAFT MIT HIRSCHHATZ

Schätzpreis:

€ 5.000 - 7.000

Auktion: 6 Tage

Stand 10.09.2026



Eine ähnliche Landschaft mit dominantem Baum wird im Museum in Nantes unter Nummer 674 verwahrt. Dieses Gemälde ist vier Jahre vor unserem Gemälde entstanden und räumt der Hatz einen größeren Raum ein, während unser Bild die Natur noch vordergründiger behandelt. Vor dicht begrüntem Grund, der von einem Wasserlauf akzentuiert wird, stehen mächtige alte Eichen, die den Himmel verdecken und deren Laub gleichsam als Baldachin gilt für die Jagdszene in der mehrere Hunde einem Hirschen nachsetzen.

Jean-Baptiste Oudry begann seine künstlerische Tätigkeit bei dem in Paris tätigen Pariser Maler Michel Serre und war dann Schüler bei Nicolas de Largillière (1656–1746). Nachdem er seit 1739 bereits an der Akademie Royale de Peinture tätig war, wurder er 1743 – also drei Jahre nach der Entstehung des vorliegenden Gemäldes – zu deren Professor ernannt. Es folgten zahlreiche Aufträge, in denen er vor allem exotische Tiere der Ménagerie de Versaille und auch Jagdstücke fertigte. Zahlreiche Tapisserien enstanden auch nach seinen Kartons, da er seit 1734 offizieller Maler der Manufacture des Tapisseries de Beauvais war.

Literatur:
Vgl. Hal N. Opperman, Jean-Baptiste Oudry, 1972. (1491322) (1) (13)

Hampel Fine Art Auctions

Ort: Munich
  • Auktion : 24.09.2026 15:30 Uhr
  • Auktionsnummer: 149
  • Auktionsname: Living – Gemälde 19./ 20. Jahrhundert
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