Auktion: 6 Tage
Stand 10.09.2026
Beigegeben ein Gutachten von Dr. Arabella Cifani, Turin, in Kopie.
Jephta hatte als Anführer des Heeres der Israeliten die feindlichen Ammoniter in einer sehr großen Schlacht besiegt. Vor dieser Schlacht hatte er jedoch geschworen, er würde dem Herrn das weihen, was ihm bei seiner Rückkehr als erstes aus seinem Haus entgegengehen würde. Dargestellt ist der Moment, als er zurückkehrt und als erstes seine Tochter ihm entgegentritt, sein einziges Kind. Darüber ist er tief traurig und vor Schmerz, wie auf dem Gemälde zu erkennen, zerreißt er seine unter der Rüstung befindliche Kleidung.
Literatur:
Vgl. Eduard A. Safarik, Pietro Negri, in: Saggi e memorie di storia dell‘arte, 11.1978, S. 81–93.
Vgl. Enrico Lucchese, Pietro Negri, in: Dizionario Biografico degli Italiani, LXXVIII, Rom 2013, S. 157. (1480451) (13)