Auktion: 6 Tage
Stand 10.09.2026
In reliefiertem Rahmen.
In leichter Kavalierperspektive die Ansicht des Campo Vaccino, jenes Teils des östlichen Forum Romanum, dessen Bodenbereich bis ins 18. Jahrhundert hinein noch so erhaben war, dass ihn statt der antiken Skulpturen Kühe zierten, die diesem Teil seinen Namen gaben. Darstellung mit reicher Figurenstaffage. Links der Septimius-Severus-Bogen.
Der Maler war flämischer Herkunft, Sohn des Malers Hendrik Frans van Lint (1684–1763), der schon in der ersten Hälfte des Jahrhunderts als römischer Vedutist bekannt geworden war. Von ihm übernahm Giacomo die gängige Bezeichnung „Monsu Studio“. Höchst erfolgreich, auch angesichts der großen Nachfrage von italienischen und römischen Veduten für den nordeuropäischen Sammlermarkt, erstaunt es nicht, dass sich seine Werke in so vielen Sammlungen und Museen, vor allem in England finden.
Literatur:
Vgl. Andrea Busiri Vici, Peter, Hendrik e Giacomo Van Lint. Tre pittori di Anversa del ‚600 e ‚700 lavorano a Roma, Rom 1987. (14904213) (3) (13)
Giacomo van Lint,
also known as “Jacob van Lint”,
1723 Rome – 1790 ibid., attributed
VIEW OF THE CAMPO VACCINO
Oil on canvas, mounted on card, and backed with canvas.
70.5 x 92.5 cm.
Literature:
cf. Andrea Busiri Vici, Peter, Hendrik e Giacomo Van Lint. Tre pittori di Anversa del ‘600 e ‘700 lavorano a Roma, Rome 1987.