Auktion: 14 Tage
Stand 12.03.2026
In vergoldetem Rahmen.
Beigegeben eine Expertise von Dr. Fritz Heinemann, Lugano, 20. Mai 1979, in Kopie.
Das Thema entspricht den im 18. Jahrhundert beliebten Motiven der französischen Genremalerei mit höfisch-galanter Szenerie. Zwei Damen, ein Flötist und ein Gitarrist musizieren in einem Park, zwei weitere Damen lauschen der Musik, während ein kleines Mädchen sich der Zuwendung eines Hündchens erwehrt. Ein Hauptinteresse gilt hier nicht zuletzt den eleganten Seidenstoffen. Dietricys Werk weist sehr unterschiedliche Stil- und Motivinteressen auf, auch seine Zuwendung zur Malweise Rembrandt van Rijns (1606–1669), die ihn höchst berühmt werden ließ. Er wurde vom sächsischen König August dem Starken gefördert, von Winckelmann hoch gelobt und von August III zum Hofmaler ernannt, nachdem er bereits die Niederlande bereist hatte. 2012 erschien zum 300. Geburtstag des Malers eine Monografie, die dessen Bedeutung für das 19. Jahrhundert aus der Vergessenheit hebt.
Christian Dietricy wurde vom Sächsischen König August dem Starken gefördert, von Winckelmann hoch gelobt und von August III zum Hofmaler ernannt, nachdem er bereits die Niederlande bereist hatte. Er setzte sich mit sämtlichen Malrichtungen seiner Zeit auseinander, fand letztlich jedoch in Rembrandt van Rijn (1606–1669) ein eigentliches Vorbild.
Literatur:
Vgl. Petra Schniewind Michel, Christian Wilhelm Ernst Dietrich: genannt Dietricy 1712 – 1771, München 2012. A.R. (1461551) (11)